Einen Tor-Relay oder eine Bridge auf einem VPS betreiben
24. Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit
24. Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit
Das Tor-Netzwerk läuft auf freiwilligen Relays. Eines auf einem VPS zu betreiben, ist eine der nützlichsten Möglichkeiten, überschüssige Bandbreite einzusetzen — und ein No-KYC-, crypto-bezahlter Server passt dazu natürlich, da Betreiber Hosts schätzen, die das Relay nicht an eine Identität binden.
Installiere Tor aus dem offiziellen Repository und bearbeite dann /etc/tor/torrc: setze ORPort 443, einen Nickname, eine ContactInfo-Adresse und eine RelayBandwidthRate, die zu deinem Plan passt. Starte Tor neu und achte im Log auf „Self-testing indicates your ORPort is reachable." Dein Relay tritt dem Netzwerk innerhalb weniger Stunden bei.
Ein Relay ist bandbreiten-, nicht CPU-limitiert. Ein 1 vCPU / 1 GB KVM VPS mit großzügigem, ungemessenem Traffic in einer privatsphärenfreundlichen Jurisdiktion ist ideal. Offshore-Standorte, die Tor-Traffic tolerieren, halten ein Middle- oder Bridge-Relay problemlos am Laufen.
Betreibe Middle-Relays oder Bridges frei; ein Exit-Relay nur dort, wo der Host es ausdrücklich erlaubt. Im Zweifel ist ein Guard/Middle-Relay ein reiner Gewinn für das Netzwerk — ganz ohne Missbrauchs-Ärger.
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