Richten Sie Ihr eigenes WireGuard-VPN auf einem VPS ein
28. Mai 2026 · 7 Min. Lesezeit
28. Mai 2026 · 7 Min. Lesezeit
Ihr eigenes VPN zu betreiben bedeutet: keine Logs außer Ihren eigenen, keine geteilte IP-Reputation und volle Kontrolle. WireGuard macht es schnell und einfach. Sie brauchen dafür nur einen kleinen VPS (1 vCPU / 1 GB reicht völlig).
Unter Ubuntu oder Debian: apt update && apt install -y wireguard. WireGuard ist in modernen Kerneln bereits enthalten, es muss also nichts kompiliert werden.
wg genkey | tee privatekey | wg pubkey > publickey erzeugt Ihr Serverschlüsselpaar. Machen Sie dasselbe auf jedem Client-Gerät.
Erstellen Sie /etc/wireguard/wg0.conf mit dem privaten Schlüssel Ihres Servers, einer Adresse wie 10.8.0.1/24 und einem [Peer]-Block pro Client mit dem jeweiligen öffentlichen Schlüssel. Aktivieren Sie IP-Forwarding und fügen Sie eine NAT-Regel hinzu, damit der Traffic das Internet erreicht.
wg-quick up wg0 und systemctl enable wg-quick@wg0 bringen es beim Booten hoch. Importieren Sie die Client-Konfiguration (ein QR-Code funktioniert gut auf dem Handy) — und schon läuft Ihr Traffic über Ihren eigenen privaten Server.
Da Sie den VPS in Krypto bezahlt und sich ohne KYC angemeldet haben, bleibt die gesamte VPN-Kette Ende-zu-Ende privat.
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